Praxis für
Osteopathie und Physiotherapie

Activa Behandlungs-Center
Steinsdorfstraße 19
80538 München
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Leistungen

Was ist Osteopathie?

Osteopathie, aus dem Griechischen hergeleitet (von "ostéon", dt. "Knochen" und "pathos", dt. "Leid") ist eine manuelle Therapie, die den Menschen als eine funktionierende Einheit von Körper, Geist und Seele sieht. Störungen in einem dieser Bereiche beeinflussen die Funktion des gesamten Systems. Die Osteopathie beabsichtigt, bei Ungleichgewichten in diesem Wirkungsgefüge die Integration und natürliche Ordnung wieder herzustellen und die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren.

 

Wo setzt Osteopathie an?

 DSC4240Faszien sind Bindegewebsumhüllungen, die für Durchblutung und fließende Verbindung zwischen Muskeln und Sehnen sorgen. Die Faszienbehandlung aktiviert das Körpergedächtnis, sich an gesunde, schmerzfreie Haltungen und Bewegungen zu erinnern und diese wieder einzunehmen.

Die drei Bereiche des Körpers im Sinne der Osteopathie

Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper eine Einheit von Funktion und Struktur bildet. Funktion und Struktur bedingen einander, beeinflussen sich und gehen ineinander über.

Die Osteopathie teilt die Strukturen des Körpers in drei Bereiche ein:

Die Parietale Osteopathie bezieht sich auf Muskeln, Sehnen, Gelenke und das Bindegewebe.

Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen wie Herz und Lunge.

 

Möglichkeiten der Osteopathie

Anwendungsbereiche der Osteopathie

Osteopathie findet Anwendung bei Störungen des Bewegungsapparates - wie Gelenkproblemen, Rückenbeschwerden im Hals- und Lendenwirbelbereich, Becken- und Hüftproblemen, Verspannungen oder Schleudertraumata.

Im Bereich der inneren Organe wird sie beispielsweise eingesetzt zur Behandlung von Herzbeschwerden, Verdauungsproblemen, bei Organsenkungen, ebenso zur Nachsorge bei Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen.

Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich werden Erfolge bei Kiefer- und Gebissfehlstellungen erzielt, genauso wie bei Migräne, Kopfschmerzen, Tinnitus und Nasennebenhöhlenentzündungen.

Bei Frauenleiden wie Menstruationsbeschwerden und Problemen wie Kinderlosigkeit oder Symptomen der Wechseljahre können gute Erfolge erreicht werden, ebenso eignet sich Osteopathie sehr gut begleitend bei Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung.

Auch in der Kinderheilkunde wird Osteopathie angewandt, bei Skoliose, Hüftdysplasie, Schiefhals, geburtsbedingten Schädel- und Gesichtsdeformationen sowie bei Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen.

 

Geschichte der Osteopathie

Leben ist Bewegung

Vor etwa 150 Jahren suchte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Stills nach einem neuen Verständnis der medizinischen Herangehensweise an gesundheitliche Störungen des Körpers. Er begründete den ganzheitlichen Ansatz der Osteopathie, die auf mehreren grundlegenden Annahmen beruht:

  • Die Rolle der Arterie ist essentiell (gemeint sind damit alle Körperflüssigkeiten, arterielles wie venöses Blut, Lymphe, Liquor)

  • Leben ist Bewegung

  • Der Körper ist eine Einheit von Funktion und Struktur, beide bedingen einander gegenseitig

  • Der Körper verfügt über selbstregulierende und selbstheilende Kräfte

Störungen in einem Bereich wirken sich nach seinem Ansatz auf andere Bereiche aus. Die Aufgabe der Osteopathie ist es, diese Störungen zu lokalisieren und durch manuelle Therapie die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen.

 

Verlauf der osteopathischen Behandlung

Dem Problem auf den Grund gehen

Eine ausführliche Anamnese und Befundung, die ausschließlich mit den erfahrenen Händen des Ostheopathen durchgeführt wird, steht vor der ersten Behandlung, ebenso der Ausschluss eventueller Kontraindikationen. Die Art und Häufigkeit der osteopathischen Behandlung wird dann je nach Beschwerdebild und Reaktion des Körpers festgelegt. Eine Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten.

Osteopathie ersetzt nicht die ärztliche Diagnose und Therapie, deshalb ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Arzt, Patient und Osteopath wichtig.

In Deutschland werden Osteopathiebehandlungen meist nicht von den öffentlichen Krankenkassen übernommen und müssen daher in der Regel vom Patienten privat vergütet werden.


Tina Märkl - Activa Behandlungs-Center - Steinsdorfstraße 19 - 80538 München

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